Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, warum ein leistungorientiertes Training nicht zum gewünschten Erfolg führt. Eine wichtige Ursache für eine Leistungsstagnation oder für häufige Verletzungen kann in einem Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen liegen.

• Wie häufig ist ein Mineralstoffmangel unter Leistungssportlern?

• Welche Mineralstoffe und Spurenelemente sind betroffen?

• Typische Symptome

• Wie kann ein Mangelzustand nachgewiesen werden?

Über diesen Link gelangen Sie zu einer PowerPoint-Präsentation mit dem Thema: Ausdauersport-Mineralstoffmangel

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht zu den Inhalten dieser  Präsentation:

Einführung
Chronische Müdigkeit beim Training, keine Leistungsfortschritte, trotz umfangreichen Trainings, verlängerte Regenerationszeit nach intensiven Trainingseinheiten.

Die Diagnose scheint eindeutig:
Übertraining – oder?
Könnte es sich auch um einen Eisenmangel handeln?
Auch ein Zinkmangel oder eine Unterversorgung mit Jod kommt bei Ausdauersportlern häufiger vor.

22 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente kommen im Körper vor.
Ein relativer Mangel an Spurenelementen und Mineralstoffen ist häufig unter Leistungssportlern.
Symptomatik nicht eindeutig
Das Erkennen eines beginnenden Magnesium- oder Eisenmangels ist schwierig.

Häufigkeit
Bis zu 40% der Sportler weisen einen zu niedrigen Zinkspiegel im Blut auf.
Fast 40% aller jungen Frauen haben vollständig entleerte Eisenspeicher.
In der Normalbevölkerung ist die Versorgung mit Calcium und Jod unzureichend (DGE).
Welche Mineralstoffe und Spurenelemente sind betroffen?
Ausdauersportler sind häufig von einem Eisen-, Magnesium- und Zinkmangel betroffen.
Ernährungsanalysen belegen, dass viele Athleten ein Defizit in der Chrom-, Zink-, Phosphat-, Jod-, und Magnesium-Aufnahme haben.
Unter intensiver Belastung kommt es zu erhöhten Verlusten von Zink, Magnesium, Chrom, Kupfer und Jod. Diese Substanzen gehen entweder über den Schweiß oder den Urin verloren.

Typische Symptome des Mineralstoffmangels

Eisen
Typische Symptome eines Eisenmangels bei Leistungssportlern sind die Unfähigkeit, auf einem hohen Niveau zu trainieren, eine Stagnation der Leistung, trotz intensiven Trainings, aber auch die Neigung zu Muskelkrämpfen.

Eisenmangel
Die Symptomatik kann sehr der eines Übertrainingszustandes gleichen. Allgemeinsymptome sind Müdigkeit und Mattigkeit, manchmal Kopfschmerzen, aber auch Mundwinkelrhagaden können auftreten.
Typische Symptome des Mineralstoffmangels

Zink
Ein unspezifischer Hinweise auf einen Zinkmangel kann eine depressive Stimmungslage, ein Appetitverlust, aber auch die Einschränkungen des Geschmacks- oder Geruchssinns sein.

Zinkmangel
Weitere Symptome:
neu aufgetretene Infektanfälligkeit
verzögerte Wundheilung
weiße Flecken auf den Fingernägeln
Nachtblindheit
Haarausfall
allgemein verschlechterte Muskelfunktion.
Typische Symptome des Mineralstoffmangels

Magnesium
Allgemein bekannt ist, dass es bei einem Magnesium-Mangel deutlich häufiger zu Muskelkrämpfen kommt. Aber auch eine Muskelschwäche kann ein Mangelsymptom sein.
Eine allgemeine muskuläre Übererregbarkeit kann als deutliches Symptom eines Magnesium-Mangels gewertet werden. Weitere Symptome bei fortgeschrittenen Mangelzuständen sind Übelkeit, Appetitverlust und Müdigkeit.

Calcium
Unter intensiven Trainingsbelastungen drohen Ermüdungsfrakturen. Diese feinen Haarrisse in der Knochenstruktur werden oft erst nach einem langen Leidensweg diagnostiziert.

Eine länger bestehende, belastungs-abhängige Schmerzsymptomatik im Bereich des Unterschenkelknochens oder im Vorfußbereich kann Hinweis auf eine Ermüdungsfraktur sein.

Wie kann ein Mangelzustand nachgewiesen werden?
Calcium: Die Ausscheidung von Calcium in den Urin ist erniedrigt.
Eisen: Bestimmung des Serum-Ferritins (< 35 µmol/l).
Die Bestimmung von Magnesium- und Zinkspiegeln im Serum ist unzuverlässig. Erst der wiederholte Nachweis erniedrigter Serumkonzentrationen ist aussagekräftig.

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